Ein neues Team stellt sich vor und aus GUCH wird ACHD

Dienstag, 12. Januar 2021, 07:37 Uhr

Nach dem Corona-Jahr 2020 wird uns auch das Jahr 2021 in Erinnerung bleiben – wir verabschieden bewährte Team-Mitglieder und heissen neue willkommen.

 

Im ärztlichen Bereich hat Dr. Eleni Goulouti 2020 mitgeholfen die Lücke von Dr. Kerstin Wustmann zu füllen. Ab April 2021 wird nun Dr. Goulouti eine eigene Praxis übernehmen. Wir sind sehr froh, dass wir mit Dr. Elena Elchinova eine breit ausgebildete Kardiologin gefunden haben, die ihren Platz einnehmen kann. Dr. Elchinova hat die Facharztweiterbildung zur Kardiologin in Bern abgeschlossen, war als Oberärztin Kardiologie am Inselspital und im Spital Thun tätig. 2020 hat sie sich in Herz-MRI und kardialer Bildgebung in Bristol (UK) weiter spezialisiert. Auf den Januar 2021 kehrt sie wieder ans Inselspital zurück und wird wie zuvor Dr. Wustmann Herz-MRI-Expertise mit Sprechstundentätigkeit kombinieren.

 

Dr. Fabienne Schwitz, langjährige Oberärztin im Team, hat anfangs 2020 eine berufsbegleitende Weiterbildung an der Universität Bern zum Master of Medical Education begonnen, die sie Ende 2021 abschliessen wird. Während ihres Weiterbildungs-Studiengangs wird sie ihre Tätigkeit in der Sprechstunde auf zwei Tage pro Woche reduzieren.

 

Dr. Javier Ruperti ist Assistenzarzt der Kardiologie und betreut seit 2018 ein nationales Forschungsprojekt des Schweizerischen Nationalfonds. Nebst seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist er einen Tag in der Woche in der Sprechstunde eingebunden um seine klinische Ausbildung zu vervollständigen. Er wird im August 2021 ans Universitätsspital Basel zurückkehren und dort seine Weiterbildung zum Facharzt Kardiologie abschliessen.

 

Im Sekretariatsteam des ZAH wird es 2021 ebenso zu Wechseln kommen. Sandra Knobel hat sich einer neuen Herausforderung gestellt. Wer ihren Platz neben Isabel Jüni und Odette Egli einnehmen wird, ist noch offen.

 

Corina Thomet, unsere Pflegeexpertin, ist seit letztem Jahr vermehrt in die ambulante Sprechstunde und Betreuung stationärer Patienten eingebunden. Nebst ihrer leitenden Rolle im Transitionsprozess ergänzt sie das medizinische Team bei der Betreuung komplexer Patienten.

 

Zu guter Letzt hat das Jahr 2020 auch noch eine Namensänderung mit sich gebracht. Die Subspezialität der Kardiologie, die sich um Erwachsene mit angeborenem Herzfehler kümmert, wird europäisch neu als «ACHD – Adult Congenital Heart Disease» bezeichnet und nicht mehr als «GUCH – Grown-Up Congenital Heart disease». Damit wird einerseits einer älter werdenden Patientengruppe Rechnung getragen und andererseits gleicht sich der europäische Name dem Begriff an, der sonst weltweit verwendet wird. Falls Sie in Zukunft als «ACHD»-Patient angesprochen werden (und nicht mehr als «GUCH-ler»), dann erklärt sie dies aus diesem Umstand.

 

Am Schluss ist und bleibt das Wichtigste, dass wir Ihnen eine hochklassige, spezialisierte Betreuung anbieten können. Wir sind Ihnen für Ihr Vertrauen in unsere Sprechstunde dankbar.